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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Wir dürfen danach streben wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein 
Allgemein 1. März 2026
107 Views

Wir dürfen danach streben wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein 

„Wir dürfen danach streben, wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein“ bedeutet nur, dass Authentizität viel wertvoller ist als Anpassung um jeden Preis. Beliebt zu sein hängt...

„Wir dürfen danach streben, wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein“ bedeutet nur, dass Authentizität viel wertvoller ist als Anpassung um jeden Preis. Beliebt zu sein hängt von den Erwartungen anderer ab. Diese Erwartungen ändern sich ständig, je nach Umfeld, Trends oder Meinungen. Wenn wir uns nur danach richten, was andere gut finden, verlieren wir leicht den Kontakt zu und selbst. Authentisch zu sein dagegen bedeutet, nach unseren eigenen Werten, Überzeugungen und Gefühlen zu handeln. Das gibt uns innere Stabilität. Wenn wir ständig versuchen, es allen recht zu machen, erleben wir oft innere Anspannung, Angst vor Ablehnung oder auch das Gefühl, „nicht echt“ zu sein. Langfristig führt uns das häufig zu Erschöpfung oder sogar Identitätskonflikten. Andere mögen vielleicht eine angepasste Version von uns, doch sie können nur eine echte Verbindung zu uns aufbauen, wenn wir uns wirklich zeigen. Wer uns dann mag, mag uns und nicht unsere Rolle. Wenn wir nach unseren eigenen Werten handeln, stärken wir unser Selbstvertrauen. Das macht uns natürlich emotional unabhängiger. Doch wir sind soziale Wesen. Zugehörigkeit ist wichtig und die definieren wir oft durch unsere Beliebtheit. Unsere Beliebtheit als Nebenprodukt unserer Echtheit ist gesund und tut uns gut, denn Selbsttreue bringt uns langfristig mehr innere Zufriedenheit, Stabilität und echte Beziehungen als bloße Anpassung.

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Wir dürfen unserer Intuition vertrauen 
Allgemein 28. Feb. 2026
241 Views

Wir dürfen unserer Intuition vertrauen 

Unsere Intuition ist kein „mystisches Gefühl“, sondern das Ergebnis unbewusster Informationsverarbeitung. Unser Gehirn erkennt blitzschnell Muster, die wir über Jahre gelernt haben, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken....

Unsere Intuition ist kein „mystisches Gefühl“, sondern das Ergebnis unbewusster Informationsverarbeitung. Unser Gehirn erkennt blitzschnell Muster, die wir über Jahre gelernt haben, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken. Wenn wir in einem Bereich viel Erfahrung haben, im Beruf, im Sport oder im Umgang mit Menschen, erkennt unser Gehirn Muster schneller als unser bewusstes Denken. Zum Beispiel spürt ein erfahrener Feuerwehrmann, dass ein Gebäude gleich einstürzt, tatsächlich hat sein Gehirn minimale Hinweise durch Geräusche oder durch die Hitzeverteilung, gerade verarbeitet. In Situationen mit Zeitdruck ist unsere Intuition oft viel besser als langes Grübeln. Sie spart Energie und reagiert unmittelbar und sie ist treffsicher. Wir hören dann auf unser Bauchgefühl. Unsere Intuition ist besonders gut bei zwischenmenschlichen Einschätzungen, denn Mimik, Tonfall, Körpersprache, so vieles nehmen wir unbewusst wahr. Unsere Intuition kann auch problematisch sein, denn sie basiert auf Erfahrung aber auch auf eventuelle Vorurteile und Denkfehler. Besonders unzuverlässig ist unsere Intuition in völlig neuen Situationen, bei komplexen, statistischen Entscheidungen, wenn starke Emotionen im Spiel sind oder bei Themen, bei denen wir wenig Erfahrung haben. Wir könnten sagen, vertraue deiner Intuition, wenn du viel Erfahrung in dem Bereich hast. Aber nutze bewusstes Nachdenken, wenn es um wichtige, komplexe oder neue Entscheidungen geht. Doch unsere beste Strategie ist meistens eine Kombination aus beidem, unsere Intuition nutzen wir dann als ersten Impuls und unseren Verstand als Prüfinstanz.

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Heiligenschein 
Allgemein 27. Feb. 2026
400 Views

Heiligenschein 

Ein Heiligenschein ist ein leuchtender Lichtkranz. Er symbolisiert Heiligkeit, Reinheit, göttliches Licht oder eine besondere Tugend. Im übertragenen Sinn, in unserem Alltag bedeutet es, jemand hält sich für...

Ein Heiligenschein ist ein leuchtender Lichtkranz. Er symbolisiert Heiligkeit, Reinheit, göttliches Licht oder eine besondere Tugend. Im übertragenen Sinn, in unserem Alltag bedeutet es, jemand hält sich für besonders unschuldig oder moralisch überlegen. Oder jemand tut so, als hätte er nie etwas falsch gemacht. Oft meinen wir es es ironisch oder spöttisch. Im Alltag hat der „Heiligenschein“ viel weniger mit Religion zu tun als mit Psychologie und sozialem Verhalten. Wir alle wollen uns selbst als gut, richtig und moralisch erleben. Das gehört zu unserem Selbstbild. Doch wenn jemand sehr stark betont, was richtig oder falsch ist, vor allem bei anderen, wirkt das schnell wie „Ich bin moralisch überlegen.“ Das löst natürlich bei uns anderen Widerstand aus. Der „Heiligenschein“ Spruch ist dann so eine Art soziale Bremse. Er signalisiert, übertreib’ s nicht mit deiner moralischen Reinheit. Psychologisch schützen wir unser Selbstbild, indem wir unsere eigenen Fehler relativieren und unsere Motive positiv deuten, sowie bei anderen strenger urteilen. Wenn jemand so tut, als wäre er völlig fehlerfrei, erinnert uns das unbewusst an unsere eigenen Schwächen. Der ironische „Heiligenschein“ Kommentar hilft uns, die Gleichheit wiederherzustellen, denn niemand ist perfekt, daher spiel dich nicht so auf. Auch niemand mag moralische Dominanz und daher gilt in unseren Gruppen oft ein unausgesprochenes Gesetz. Zu viel moralische Überlegenheit stört das Gleichgewicht. Wenn jemand ständig „korrekt“ ist, kann das bei uns anderen Neid, Trotz, Abwehr oder das Gefühl, bewertet zu werden auslösen. Der Spruch ist also auch ein Mittel, jemanden wieder „auf Augenhöhe“ zu holen. Er sagt weniger etwas über Heiligkeit, sondern mehr über unsere menschliche Eitelkeit, unseren Selbstwert und über unsere Gruppendynamik aus.

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