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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

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Zerrissen fühlen 
Allgemein 25. Apr. 2026
47 Views

Zerrissen fühlen 

Wenn wir uns „zerrissen“ fühlen, weil der Schmerz uns innerlich auseinanderzieht, steckt psychologisch meistens eine Mischung aus Bedrohungsreaktion, innerem Konflikt und Überforderung der Affektregulation dahinter. Der Schmerz wirkt...

Wenn wir uns „zerrissen“ fühlen, weil der Schmerz uns innerlich auseinanderzieht, steckt psychologisch meistens eine Mischung aus Bedrohungsreaktion, innerem Konflikt und Überforderung der Affektregulation dahinter. Der Schmerz wirkt dann nicht nur als Gefühl, sondern als „Ereignis“, das unser  ganze System übernimmt. Häufig haben wir zwei gleichzeitig aktive Bedürfnisse wie Nähe und Bindung oder gleichzeitig Sicherheit und Abstand. Dies Erleben entsteht, wenn unser Nervensystem zwischen diesen Polen nicht entscheiden kann oder wenn beides gleichzeitig „zwingend“ wirkt. Oder Schmerz, vor allem emotionaler Schmerz nach einer Kränkung, einem Verlust oder Ablehnung werden von unserem System oft wie eine akute Gefahr gelesen. Dann steigt unsere Erregung, unser Denken wird enger, und das Gefühl kann „zerreißend“ wirken, weil wir innerlich zwischen Angriff, Flucht oder Erstarren schwanken. Auch wenn ein Gefühl zu stark ist oder zu lange ungebändigt bleibt, kann es sein, dass wir es kaum „ordnen“ können. Psychologisch klingt das dann nach einer Spaltung von Zuständen. Ein Teil will durchhalten, ein Teil will wegrennen, ein Teil will Nähe und keiner bekommt genug Steuerung. Beim Zerrissen-Sein fehlen uns manchmal klare, konsistente Antworten, wir fragen uns: Was ist Tatsache? Was ist Interpretation? Was brauche ich wirklich? Diese Unklarheit verstärkt das Gefühl von Auseinanderfallen, weil unsere Selbstwahrnehmung und unser Handlungsimpuls nicht zusammenpassen. Wenn wir sozial angepasst „funktionieren“, „stark sind“, „nicht nerven“, während innen etwas anderes dringend ist, entsteht ein Spannungsfeld in uns. Dieses Spannungfeld können wir als „zerreißend“ erleben, weil zwei innere Regelsysteme gegeneinander arbeiten. In manchen Fällen erinnert der Schmerz uns unbewusst an frühere Erfahrungen, in denen unsere Gefühle nicht sicher oder nicht beantwortbar waren. Dann feuern wir alte Schutzstrategien an, aber die aktuelle Situation ist „anders“ und genau das macht unser inneres Ringen so intensiv. Was uns spontan hilft, wir können den Affekt herunter regeln, bevor wir ihn analysieren,  z.B. in dem wir 60-90 Sekunden unseren Fokus auf das Ausatmen legen und danach erst reflektieren. Oder in dem wir ein Bedürfnis priorisieren, Was ist heute die dringendste Sicherung für mich? Oder auch  ein Mini-Schritt, indem wir 2-5 Minuten etwas tun, das dem Bedürfnis entspricht. Vielleicht eine Nachricht formulieren, etwas Abstand schaffen oder auch etwas Körperliches tun.  Doch Achtung! Wenn unser „Schmerz“ mit starken Selbstverletzungsimpulsen, Kontrollverlust oder akuter Gefahr einhergeht, ist sofortige professionelle Hilfe bzw. eine Notfallunterstützung der richtige Weg.

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Zueinander finden 
Allgemein 24. Apr. 2026
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Zueinander finden 

„Zueinander finden“ läuft heute oft weniger über einen festen Plan, sondern mehr über viele kleine, sich überlappende Berührungspunkte. Wir probieren aus, lernen uns in unterschiedlichen Kontexten kennen und...

„Zueinander finden“ läuft heute oft weniger über einen festen Plan, sondern mehr über viele kleine, sich überlappende Berührungspunkte. Wir probieren aus, lernen uns in unterschiedlichen Kontexten kennen und entscheidet dann ganz allmählich, ob daraus mehr, etwas Verlässliches werden soll. Gleichzeitig ist durch unsere moderne Zeit mit ihrer Geschwindigkeit, ob wir Apps oder das Internet nutzen, eine schnelle Kommunikation, mit vielen Optionen, ein Vorteil für unsere Reichweite. Es kann aber auch dazu führen, dass wir uns dann auch schneller wieder anders orientieren, sobald es für uns nicht passt und einfach unklar wird. Um zueinander zu finden, haben wir heute mehr Kontaktstellen als früher. Unser Kennenlernen passiert parallel über unseren Freundeskreise, bei Veranstaltungen, auf Online-Plattformen, bei unseren Hobbys und auch Zufallsbegegnungen, die sind immer möglich. Unsere Kommunikation wird schneller und häufiger, denn die vielen Nachrichten, Sprachnachrichten und spontanen Abstimmungen machen Nähe sehr viel leichter zugänglich, aber auch viel flüchtiger, wenn Grenzen fehlen. Woran wir erkennen, ob  unser „Zueinander finden“ gerade gut läuft. Es bleibt nicht nur beim Gefühl, sondern zeigt sich in verlässlichen Gesten, in unserem Timing und durch unser gemeinsames Interesse über einzelne Highlights hinaus. Wir können uns gut abstimmen, ohne uns ständig anzupassen oder zu „funktionieren“. Unklarheit wird von uns nicht ignoriert, sondern geklärt, direkt oder über konkrete Schritte. Unsere Nähe entsteht nicht als Druck, sondern als beidseitig stimmiger Prozess.

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Echt sein 
Allgemein 23. Apr. 2026
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Echt sein 

„Echt sein“ bedeutet wir erlauben uns, echte Gefühle zu haben und sie passend auszudrücken, statt sie pauschal zu unterdrücken oder zu überspielen. Wenn wir „echt“ sind, dann sind...

„Echt sein“ bedeutet wir erlauben uns, echte Gefühle zu haben und sie passend auszudrücken, statt sie pauschal zu unterdrücken oder zu überspielen. Wenn wir „echt“ sind, dann sind unsere Gefühle oft sichtbar und echt spürbar. Daher kann es so wirken, als hätten wir Stimmungen wie wütend, lustig, freudvoll, ärgerlich, gestresst, ängstlich und so weiter. Das heißt nicht, dass wir alles rauslassen müssen, sondern nur das die Gefühlsbandbreite vorhanden ist und wir je nach Situation damit umgehen, so wie es sich für uns gut anfühlt. Wenn unsere Gefühle dauerhaft „nicht sein dürfen“, staut sich unsere Energie. Dann kommt es eher zu Ausbrüchen oder zu starken Stimmungssprüngen. Unser „Echt sein“ reduziert diesen inneren Druck, kann aber trotzdem manchmal echte Ausschläge sichtbar machen. Unsere Gefühle sind natürliche Signale, keine Fehler, denn unsere Wut kann ein Signal für Grenzen oder Unfairness sein, Stress kann ein Signal für Überlastung sein, unsere Freude ein Signal für Bedeutsamkeit oder Verbundenheit. „Echt sein“ respektiert, dass bei uns solche Signale auftauchen dürfen. „Echt sein“ kann für uns auch bedeuten, dass wir mehr von unserer echten inneren Realität zeigen und damit können sehr unterschiedliche Zustände zutage treten. Entscheidend ist eher, dass wir auch authentisch sind und das heißt normalerweise, das wir unsere Gefühle wahrnehmen und passend ausdrücken, nicht zwangsläufig „alles mal“ ungefiltert herauslassen.

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