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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Was man ertragen kann und muss 
Allgemein 14. Juli 2026
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Was man ertragen kann und muss 

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln dafür, was man ertragen kann oder muss. Doch natürlich haben schon verschiedene Traditionen versucht, Kriterien dafür zu entwickeln. Zunächst lohnt es sich für...

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln dafür, was man ertragen kann oder muss. Doch natürlich haben schon verschiedene Traditionen versucht, Kriterien dafür zu entwickeln. Zunächst lohnt es sich für uns, zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden. „Ertragen können” beschreibt eine Fähigkeit oder Grenze. Sie ist natürlich individuell. Was der eine aushält, kann einen anderen total überfordern. „Ertragen müssen” ist eher eine normative Aussage. Sie fragt danach, ob wir eine Verpflichtung haben, etwas hinzunehmen, statt uns dagegen zu wehren oder dass wir es verändern wollen. Etwas zu ertragen heißt natürlich nicht einfach, dass wir passiv leiden. Es kann bedeuten, dass wir auch mal Schmerz oder Verlust aushalten. Oder wir müssen mal eine unangenehme Situation vorübergehend annehmen, weil sie nicht sofort geändert werden kann. Wir können auch mal bewusst auf eine impulsive Reaktion verzichten. Ertragen ist also für uns eine Form des Umgangs mit der Wirklichkeit, also weder bloße Resignation noch zwangsläufig Mut. Was wir ertragen können oder müssen, ist natürlich ein wichtiger Unterschied. Denn es gibt Situationen, in denen Ertragen Ausdruck von unserer Stärke ist. Es gibt aber ebenso Situationen, in denen nicht zu ertragen, also Grenzen zu setzen, Hilfe zu suchen oder Widerstand zu leisten, die stärkere und angemessenere Entscheidung von uns ist. Wir könnten uns sagen, ertrage, was sich im Moment nicht ändern lässt. Verändere, was sich ändern lässt. Und wir prüfen immer wieder, ob das Ertragen noch unserem Leben dient oder nur unnötiges Leid verlängert. Letztendlich ist „ertragen müssen” keine objektive Regel, sondern eine Frage von unserer Verantwortung, unseren Möglichkeiten, unsere Werten und unseren eigenen Grenzen. Deshalb lässt sie sich sehr schwer abstrakt beantworten, sondern eigentlich immer nur im Zusammenhang mit einer konkreten Situation.

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Wir alle haben viele Rollen 
Allgemein 13. Juli 2026
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Wir alle haben viele Rollen 

Wir alle nehmen im Laufe unseres Lebens verschiedene Rollen ein. Das ist sogar ein grundlegender Teil unseres sozialen Zusammenlebens. Wir sind gleichzeitig Teil von unserer Familie, unseres Freundeskreises,...

Wir alle nehmen im Laufe unseres Lebens verschiedene Rollen ein. Das ist sogar ein grundlegender Teil unseres sozialen Zusammenlebens. Wir sind gleichzeitig Teil von unserer Familie, unseres Freundeskreises, unserer Arbeit, unserer Vereine und unserer Gesellschaft. Jede dieser Beziehungen bringt unterschiedliche Erwartungen an uns mit sich. Unsere Rollen helfen uns auch bei der Orientierung mit unseren Mitmenschen. Wenn eine von uns als Lehrerin unterrichtet, als Mutter ein Kind tröstet oder als Freundin zuhört, wissen wir anderen eher, was wir erwarten können und dürfen. Das erleichtert unsere Zusammenarbeit und unser Vertrauen. Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele. Niemand von uns ist nur „eine Sache”. Wir möchten lernen, lieben, arbeiten, entspannen, Verantwortung übernehmen und uns kreativ ausdrücken. Verschiedene Rollen ermöglichen uns all das. Manche unserer Rollen fühlen sich authentisch an und passen gut zur unserer eigenen Persönlichkeit. Andere werden eher aus Pflicht oder Anpassung übernommen, etwa im Beruf oder auch in der Familie. Natürlich verändern sich unsere Rollen mit der Zeit. Wir waren früher alle hauptsächlich Kind und Schüler, werden vielleicht später selbst Elternteil, oder eine Führungskraft oder vielleicht ein Mentor. Wir haben natürlich auch unterschiedliche Arten, mit unseren Rollen umzugehen. Manche von uns sehen eine Rolle als wichtigen Teil ihrer Identität, „Ich bin Ärztin“. Andere von uns erfüllen ihre Rolle, ohne sich stark mit ihr zu identifizieren, „Ich arbeite als Verkäufer, aber das definiert mich nicht“. Natürlich lehnen manche von uns ihre Rollen oder auch nur die damit verbundenen Erwartungen bewusst ab, das können unter anderem traditionelle Geschlechterrollen oder gesellschaftliche Normen sein. Immer mal wieder geraten unsere Rollen miteinander in Konflikt, beispielsweise wenn unsere berufliche Anforderungen mit unseren familiären Verpflichtungen kollidieren. Letztlich nehmen wir fast alle viele Rollen ein. Die Unterschiede liegen weniger darin, ob wir Rollen haben, sondern wie bewusst wir sie wahrnehmen, wie stark wir uns mit ihnen identifizieren und wie frei wir uns fühlen, sie zu gestalten oder zu verändern. Meistens sind wir sehr zufrieden, wenn unsere verschiedenen Rollen gut zu unseren Werten passen und nicht miteinander in Konflikt stehen.

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Mitfiebern mit unseren Sportlern aus psychologischer Sicht
Allgemein 12. Juli 2026
380 Views

Mitfiebern mit unseren Sportlern aus psychologischer Sicht

Aus psychologischer Sicht erfüllt unser Mitfiebern mit Sportlern oder einer Mannschaft weit mehr als nur den Zweck der Unterhaltung. Es spricht mehrere grundlegende unserer menschlichen Bedürfnisse an. Wir...

Aus psychologischer Sicht erfüllt unser Mitfiebern mit Sportlern oder einer Mannschaft weit mehr als nur den Zweck der Unterhaltung. Es spricht mehrere grundlegende unserer menschlichen Bedürfnisse an. Wir suchen Zugehörigkeit und Identität und dies definieren wir oft über Gruppen. Wenn wir sagen „Wir haben gewonnen“, obwohl wir selbst nicht gespielt haben, zeigt das, wie stark wir uns mit einem Team identifizieren. Dieses Gemeinschaftsgefühl stärkt natürlich unser soziales Wohlbefinden. Emotionale Erlebnisse brauchen wir auch und der Sport bietet uns intensive Gefühle, wir Freude, Hoffnung, Spannung, Enttäuschung und Stolz. Solche Emotionen können definitiv unseren Alltag bereichern und auch für Abwechslung sorgen. Auch zum Stressabbau und zur Ablenkung nutzen wir das Verfolgen eines spannenden Wettkampfs. Es kann uns helfen, den Kopf von unseren eigenen Sorgen freizubekommen. Die Konzentration auf das Spiel wirkt für viele von uns entspannend, auch wenn der Puls dabei steigt. Wir sehen natürlich Vorbilder auf dem Platz und die Motivation bleibt nicht aus. Erfolgreiche Sportler können uns inspirieren. Ihre Disziplin, ihr Durchhaltevermögen und ihr Umgang mit Niederlagen motiviert viele von uns, unsere eigenen Ziele konsequenter zu verfolgen. Auch an die gemeinsamen Erlebnisse sollten wir denken. Ob wir im Stadion sind, vor dem Fernseher sitzen oder im Freundeskreis sind, das gemeinsame Mitfiebern stärkt unsere sozialen Beziehungen. Gemeinsame Emotionen fördern nachweislich unser Gefühl der Verbundenheit. Wir können sogar unser Selbstwertgefühl stärken. Wenn unser Team gewinnt, kann sich dies vorübergehend positiv auf unser Selbstwertgefühl auswirken. Psychologen sprechen davon, dass wir uns im Glanz des Erfolgs anderer sonnen. Der Sport macht uns auch sichtbar, dass Rückschläge zum Erfolg dazugehören. Wir Fans erleben mit, wie die Athleten Niederlagen verarbeiten und wieder aufstehen, dies kann unseren eigenen Umgang mit Misserfolgen positiv beeinflussen. Wird unsere Identifikation mit einem Team zu stark, können Niederlagen leider unsere Stimmung erheblich beeinträchtigen. Zu den Nachteilen gehört, dass unser übersteigerter Fanatismus, Aggressionen gegenüber anderen Fans oder die Vernachlässigung unserer eigenen  Interessen problematisch werden können. Insgesamt zeigt die psychologische Forschung, dass Mitfiebern mit unserer Mannschaft in einem gesunden Maß, unsere Bedürfnis nach Gemeinschaft, Spannung und emotionalen Erlebnissen erfüllt und deshalb für viele von uns eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden haben kann. Entscheidend ist, dass der Sport unser Leben bereichert und nicht bestimmt.

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