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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Ängste und Abhängigkeit 
Allgemein 27. Apr. 2026
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Ängste und Abhängigkeit 

Wenn Ängste im Spiel sind, steigt bei vielen von uns die Anfälligkeit für Abhängigkeiten, weil Abhängigkeitsmuster uns oft als „Schnellhilfe“ gegen belastende Gefühle dienen. Wir suchen etwas um...

Wenn Ängste im Spiel sind, steigt bei vielen von uns die Anfälligkeit für Abhängigkeiten, weil Abhängigkeitsmuster uns oft als „Schnellhilfe“ gegen belastende Gefühle dienen. Wir suchen etwas um unsere Angst zu beruhigen, Spannungen auszuhalten oder unsere Unsicherheit kurzfristig zu senken. Wenn wir etwas gefunden haben, das uns hilft, lernt unser Gehirn besonders schnell, dass dieses Verhalten „funktioniert“, und es bildet sich ganz automatisch eine Gewohnheitsschleife. Typisch ist dabei, dass unser Angst-Auslöser, Stress, Alleinsein, momentane Konflikte oder auch ein Versagensgefühl, uns zu innerem Druck führen. Dann greifen wir zu dem, was uns am schnellsten Erleichterung bringt. Dies kann eine Substanz sein, ein bestimmtes Verhalten oder auch „Ersatz“ den wir in Social Media, Essen, Arbeit, Kaufen oder Spielen finden können. Mit der Zeit wird unsere Angst dann immer stärker mit dem Verhalten das uns Erleichterung bringt verknüpft. Dies bedeutet, dass wir keine alternativen Strategien mehr suchen. So entsteht ganz leicht ein Teufelskreis aus Angst, kurzfristiger Beruhigung, danach beginnt es von neuem oder wir verspüren dann verstärkt eine innere Unruhe um dann erneut den Griff zur Substanz oder zum erlernten Verhalten zu machen. Doch wenn es uns bewusst ist, haben wir die Möglichkeit nicht in diese Falle zu tappen. Wir können uns Hilfe holen, wir können über unsere Ängste reden und müssen somit nicht in der Abhängigkeit landen.  

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Früh übt sich 
Allgemein 26. Apr. 2026
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Früh übt sich 

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ betont die Bedeutung eines frühen Starts beim Erlernen von Fähigkeiten. Gemeint ist, dass wir und besonders unsere Kinder leichter und...

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ betont die Bedeutung eines frühen Starts beim Erlernen von Fähigkeiten. Gemeint ist, dass wir und besonders unsere Kinder leichter und nachhaltiger lernen, wenn wir uns schon in jungen Jahren mit einer Sache beschäftigen. In jungen Jahren sind unsere Neugier, unsere Aufnahmefähigkeit und unsere Lernflexibilität besonders hoch, sodass sich die Grundlagen oft spielerisch entwickeln. Deshalb wird das Sprichwort häufig verwendet, wenn unsere Kinder musizieren, Sport treiben oder wir andere Talente entdecken und fördern. Es drückt eine gewisse Anerkennung dafür aus, dass jemand früh beginnt, an sich zu arbeiten. Gleichzeitig steckt dahinter die allgemeine Erkenntnis, dass wir unsere Meisterschaften selten über Nacht entstehen lassen, sondern das es das Ergebnis von Ausdauer, Übung und Zeit ist. Wer früh anfängt, kann über viele Jahre hinweg Erfahrungen sammeln, Fehler machen und sich stetig verbessern. Historisch gesehen stammt die Redewendung aus Zeiten, in denen viele handwerkliche Berufe früh erlernt wurden, oft schon im Kindesalter als Lehrling. Heute wird sie auch im übertragenen Sinn genutzt, manchmal ernst gemeint, manchmal leicht humorvoll, um zu unterstreichen, dass unser kontinuierliches Üben der Schlüssel zu unserem langfristigen Erfolg ist.

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Zerrissen fühlen 
Allgemein 25. Apr. 2026
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Zerrissen fühlen 

Wenn wir uns „zerrissen“ fühlen, weil der Schmerz uns innerlich auseinanderzieht, steckt psychologisch meistens eine Mischung aus Bedrohungsreaktion, innerem Konflikt und Überforderung der Affektregulation dahinter. Der Schmerz wirkt...

Wenn wir uns „zerrissen“ fühlen, weil der Schmerz uns innerlich auseinanderzieht, steckt psychologisch meistens eine Mischung aus Bedrohungsreaktion, innerem Konflikt und Überforderung der Affektregulation dahinter. Der Schmerz wirkt dann nicht nur als Gefühl, sondern als „Ereignis“, das unser  ganze System übernimmt. Häufig haben wir zwei gleichzeitig aktive Bedürfnisse wie Nähe und Bindung oder gleichzeitig Sicherheit und Abstand. Dies Erleben entsteht, wenn unser Nervensystem zwischen diesen Polen nicht entscheiden kann oder wenn beides gleichzeitig „zwingend“ wirkt. Oder Schmerz, vor allem emotionaler Schmerz nach einer Kränkung, einem Verlust oder Ablehnung werden von unserem System oft wie eine akute Gefahr gelesen. Dann steigt unsere Erregung, unser Denken wird enger, und das Gefühl kann „zerreißend“ wirken, weil wir innerlich zwischen Angriff, Flucht oder Erstarren schwanken. Auch wenn ein Gefühl zu stark ist oder zu lange ungebändigt bleibt, kann es sein, dass wir es kaum „ordnen“ können. Psychologisch klingt das dann nach einer Spaltung von Zuständen. Ein Teil will durchhalten, ein Teil will wegrennen, ein Teil will Nähe und keiner bekommt genug Steuerung. Beim Zerrissen-Sein fehlen uns manchmal klare, konsistente Antworten, wir fragen uns: Was ist Tatsache? Was ist Interpretation? Was brauche ich wirklich? Diese Unklarheit verstärkt das Gefühl von Auseinanderfallen, weil unsere Selbstwahrnehmung und unser Handlungsimpuls nicht zusammenpassen. Wenn wir sozial angepasst „funktionieren“, „stark sind“, „nicht nerven“, während innen etwas anderes dringend ist, entsteht ein Spannungsfeld in uns. Dieses Spannungfeld können wir als „zerreißend“ erleben, weil zwei innere Regelsysteme gegeneinander arbeiten. In manchen Fällen erinnert der Schmerz uns unbewusst an frühere Erfahrungen, in denen unsere Gefühle nicht sicher oder nicht beantwortbar waren. Dann feuern wir alte Schutzstrategien an, aber die aktuelle Situation ist „anders“ und genau das macht unser inneres Ringen so intensiv. Was uns spontan hilft, wir können den Affekt herunter regeln, bevor wir ihn analysieren,  z.B. in dem wir 60-90 Sekunden unseren Fokus auf das Ausatmen legen und danach erst reflektieren. Oder in dem wir ein Bedürfnis priorisieren, Was ist heute die dringendste Sicherung für mich? Oder auch  ein Mini-Schritt, indem wir 2-5 Minuten etwas tun, das dem Bedürfnis entspricht. Vielleicht eine Nachricht formulieren, etwas Abstand schaffen oder auch etwas Körperliches tun.  Doch Achtung! Wenn unser „Schmerz“ mit starken Selbstverletzungsimpulsen, Kontrollverlust oder akuter Gefahr einhergeht, ist sofortige professionelle Hilfe bzw. eine Notfallunterstützung der richtige Weg.

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