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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Banalitäten sind da
Allgemein 24. Juli 2026
103 Views

Banalitäten sind da

Ja, Banalitäten sind da, denn manche Dinge sind für uns objektiv alltäglich oder ganz selbstverständlich. Sowas wie, dass das Wasser bei Normaldruck bei 100 °C kocht oder dass...

Ja, Banalitäten sind da, denn manche Dinge sind für uns objektiv alltäglich oder ganz selbstverständlich. Sowas wie, dass das Wasser bei Normaldruck bei 100 °C kocht oder dass die Sonne, aus unserer Perspektive, jeden Morgen aufgeht. Wir nennen sie banal, weil sie für uns gewöhnlich und erwartbar sind. Oder wir machen etwas zur Banalität. Was banal erscheint, hängt nämlich stark von unserer Wahrnehmung ab. Etwas, das für einen von uns selbstverständlich ist, kann für den anderen faszinierend oder tiefgründig sein. Ein Sonnenaufgang kann als „nichts Besonderes” gelten, oder für uns ein überwältigendes Erlebnis sein. In diesem Sinne entsteht Banalität durch unsere Gewöhnung, unsere Aufmerksamkeit oder unsere fehlende Neugier. Unsere Philosophen haben dazu in ihren Gedankenspielen gezeigt, dass „banal” nicht bedeutet, etwas sei harmlos oder unwichtig, sondern dass es durch Gedankenlosigkeit gewöhnlich erscheinen kann. Banalität ist weniger eine Eigenschaft der Dinge als eine Beziehung zwischen den Dingen und unserem Blick auf sie. Manche Ereignisse sind häufig, doch erst unsere Gewöhnung macht sie banal. Vielleicht sollten wir sagen: Es gibt das Alltägliche, doch banal wird es erst durch die Art, wie wir ihm begegnen.

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Das Impostor-Syndrom
Allgemein 23. Juli 2026
264 Views

Das Impostor-Syndrom

Wenn jemanden von uns am Impostor-Syndrom oder auch Hochstapler-Syndrom, oder auch Impostor-Phänomen genannt, leidet, beschreibt er das Gefühl, seinen eigenen Erfolg nicht verdient zu haben, obwohl es objektive...

Wenn jemanden von uns am Impostor-Syndrom oder auch Hochstapler-Syndrom, oder auch Impostor-Phänomen genannt, leidet, beschreibt er das Gefühl, seinen eigenen Erfolg nicht verdient zu haben, obwohl es objektive Belege für seine eigenen Fähigkeiten gibt. Betroffene haben oft das Gefühl, sie würden andere täuschen und könnten jederzeit als „nicht kompetent genug” entlarvt werden. Typische Gedanken sind dann, „Ich hatte einfach nur Glück.“ oder „Ich habe die anderen irgendwie getäuscht., auch „Bald merken alle, dass ich gar nicht so gut bin.“ und ebenso „Andere sind viel kompetenter als ich.“ Diejenigen spielen ihre eigenen Erfolge herunter oder schreiben sie äußeren Umständen zu. Fehler oder kleine Schwächen werden natürlich überbewertet. Sie haben hohe Selbstzweifel trotz guter Leistungen. Wir finden bei ihnen auch oft Perfektionismus oder übermäßiges Arbeiten, um vermeintliche Defizite auszugleichen. Natürlich gehört auch die Angst vor neuen Herausforderungen dazu, aus Sorge den Erwartungen nicht gerecht zu werden. Das Impostor-Syndrom kann Menschen jeden Alters und Berufs betreffen. Es kommt häufig bei Studierenden, Berufseinsteigern, Führungskräften und denjenigen von uns mit hohen Leistungsansprüchen vor. Studien hierzu deuten darauf hin, dass viele von uns im Laufe ihres Lebens solche Gefühle zumindest zeitweise erleben. Das Impostor-Syndrom ist keine eigenständige psychische Diagnose. Es kann jedoch mit Angst, Stress, geringem Selbstwertgefühl oder Perfektionismus zusammenhängen. Wenn die Gefühle der Betroffenen sehr belastend werden und den Alltag oder Beruf stark beeinträchtigen, kann ein Gespräch mit einer psychologischen Fachkraft natürlich sehr hilfreich sein. Es kann uns als betroffenen helfen, dass wir uns bewusst machen, dass viele erfolgreiche Menschen ähnliche Gedanken kennen. Wir können unsere Erfolge dokumentieren und positives Feedback oder erreichte Ziele aufschreiben. Wir dürfen unsere Gedanken hinterfragen, gibt es objektive Belege für unsere Selbstzweifel? Offen mit uns vertrauten Personen sprechen kann hilfreich sein, denn oft zeigt sich, dass andere ähnliche Erfahrungen machen. Wir sollten lernen, eventuelle Fehler als normalen Teil unseres Lernprozesses zu akzeptieren. Beim Impostor-Syndrom geht es nicht darum, tatsächlich unfähig zu sein, sondern darum, dass wir als Betroffene uns trotz nachweisbarer Kompetenz dauerhaft als nicht gut genug fühlen.

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Wie wir wurden was wir sind 
Allgemein 22. Juli 2026
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Wie wir wurden was wir sind 

Unsere Erfahrungen, unsere Entscheidungen und unsere Begegnungen formen uns. Niemand von uns ist von Anfang an derjenige, der er heute ist, wir werden es Schritt für Schritt und...

Unsere Erfahrungen, unsere Entscheidungen und unsere Begegnungen formen uns. Niemand von uns ist von Anfang an derjenige, der er heute ist, wir werden es Schritt für Schritt und es geht natürlich auch noch weiter. Unsere Vergangenheit erklärt unsere Gegenwart, ohne sie jedoch vollständig festzulegen. Unsere Erziehung, Kultur und unsere Werte prägen uns, doch wir entwickeln natürlich auch unsere eigenen Überzeugungen. Auch unsere Krisen und Rückschläge sind oft entscheidende Wendepunkte die uns prägen. Manche unserer Wege wählen wir bewusst, andere ergeben sich aus den gegebenen Umständen. Wichtig ist hierzu auch, dass unsere Identität kein fester Kern ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Denn wir bestehen aus Erinnerungen, Beziehungen, Entscheidungen, Zufällen – und aus all den Möglichkeiten, die wir nicht gewählt haben. Unser „Ich“ ist hier weniger ein Denkmal als eine Landschaft, die ständig in Bewegung ist, geformt durch den Wind, das Wasser und die Zeit. Spannend ist auch, dass wir uns selbst oft nur aus der Gegenwart beurteilen. Wir sehen unsere Stärken und Schwächen, unsere Erfolge und Fehler. Doch wenn wir zurückschauen, erkennen wir vielleicht, dass vieles eine Antwort auf etwas Bestimmtes war. Manche unsere Stärken entstand aus einer Verletzung. Manche unserer Ängste aus einer Enttäuschung. Unsere Gelassenheit vielleicht aus einem langen Ringen. Und unsere Liebe aus dem Erleben von Verlust. Wenn wir es so sehen, verändert sich auch unser Blick auf andere. Statt zu fragen: Warum ist dieser Mensch so?, fragen wir: Was könnte ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist? Das schafft Verständnis, ohne dass wir alles entschuldigen. Wir erzählen uns immer rückblickend unsere Geschichte, die unser Leben dann sinnvoll erscheinen lässt. Doch während wir leben, kennen wir unsere Geschichte noch gar nicht. Erst im Rückblick verbinden wir die Punkte und nennen es unseren Weg. Spannend, oder? Schließlich bleibt uns noch eine hoffnungsvolle Erkenntnis – Wenn wir geworden sind, was wir heute sind, dann sind wir auch morgen noch im Werden. Unsere Geschichte ist nicht abgeschlossen. Unsere Identität ist kein Endpunkt, sondern ein fortlaufendes Gespräch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Deshalb empfinde ich den Satz weniger als Rückschau denn als Einladung. Denn jeder Tag schreibt weiter an der Antwort auf die Frage, wer wir sind.

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