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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

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Allgemein 4. Feb. 2026
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Midlife-Crisis

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich...

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich etwas. Dinge, die früher selbstverständlich waren, fühlen sich plötzlich fragil an. Wir haben Ziele erreicht, von denen wir dachten, sie würden uns dauerhaft erfüllen. Und trotzdem kommt ein leiser Gedanke: „War das jetzt alles?“ Das ist kein Zeichen von Undankbarkeit. Psychologisch gesehen passiert hier etwas ziemlich Normales. In der ersten Lebenshälfte bauen viele von uns ihre Identität über Rollen auf. Durch Leistung, Beziehung, Status und Erwartungen anderer. Irgendwann merkt unser Gehirn, diese Rollen beantworten nicht mehr die Frage nach Sinn oder Authentizität. Dann beginnt für uns eine Phase der Neubewertung. Und die fühlt sich oft unbequem an. Wir vergleichen unser jetziges Leben mit früheren Möglichkeiten nicht nur rational, sondern emotional. Entscheidungen aus unserer Vergangenheit tauchen wieder auf und wirken schwerer als früher. Unsere Erfolge verlieren etwas von ihrem Glanz, während unsere ungelösten Sehnsüchte lauter werden. Eine Midlife-Phase ist psychologisch eher eine Identitäts-Neuordnung als eine Krise im klassischen Sinn. Oft taucht der Wunsch, etwas Echtes zu hinterlassen oder endlich authentisch zu leben auf.  Wir führen gleichzeitig ein gutes Leben haben und fühlen uns innerlich leer. Diese beiden Dinge schließen sich nicht aus. Eine Midlife-Crisis bedeutet nicht automatisch, dass unser Leben falsch ist.Oft bedeutet sie nur, dass unser inneres System sich weiterentwickelt hat, aber unser äußeres Leben noch auf einer älteren Version basiert. Die impulsiven Klischees, ein neuer Partner, radikale Entscheidungen und alles hinschmeißen sind meistens Versuche, ein inneres Spannungsgefühl schnell zu lösen. Kurzfristig fühlt sich das wie eine Befreiung an, doch langfristig geht es eher darum, sich selbst neu kennenzulernen, nicht nur sein Umfeld zu wechseln.

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Allgemein 4. Feb. 2026
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Positive Erwartung

Eine positive Erwartung bedeutet, dass wir fest damit rechnet, dass etwas gut ausgeht oder hilft und genau diese Erwartung beeinflusst unseren Körper und unser Verhalten. Wenn wir glauben,...

Eine positive Erwartung bedeutet, dass wir fest damit rechnet, dass etwas gut ausgeht oder hilft und genau diese Erwartung beeinflusst unseren Körper und unser Verhalten. Wenn wir glauben, dass etwas wirkt, stellt sich unser Körper darauf ein. Das Gehirn „schaltet“ sozusagen in einen unterstützenden Modus: Es reduziert Stress, setzt hilfreiche Botenstoffe frei und wir nehmen Verbesserungen schneller wahr. Unsere positive Erwartung bedeutet, dass unser Glaube an eine Wirkung echte, positive Reaktionen im Körper auslöst. Eine positive Erwartung beschreibt auch die innere Haltung, die therapeutische Prozesse unterstützt und deren Wirkung verstärken kann. Positive Erwartung wirkt wie ein Verstärker in der Therapie. Die Interventionen sind die Musik, die Erwartung bestimmt, wie klar und kraftvoll sie beim Patienten ankommen. Eine Erwartung ist der Rahmen, in dem Therapie stattfindet kann. Ein stabiler und positiver Rahmen erleichtert es, Veränderungen zuzulassen. Die positive Erwartung ist die innere Mitarbeit des Klienten. Sie aktiviert Aufmerksamkeit, Motivation und Bereitschaft zur Veränderung. Die Erwartung wirkt wie ein Fundament aus Vertrauen. Je stabiler es ist, desto besser können therapeutische Maßnahmen greifen. Eine positive Erwartung ist für jeden von uns von Vorteil. Und sie beschreibt die innere Haltung, die therapeutische Prozesse unterstützt und deren Wirkung verstärken kann.

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Allgemein 3. Feb. 2026
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Alle guten Dinge sind immer drei 

„Alle guten Dinge sind immer drei“ sagt uns - nicht aufgeben. Auch wenn etwas beim ersten oder zweiten Mal nicht gelingt, beim dritten Anlauf stehen die Chancen gut,...

„Alle guten Dinge sind immer drei“ sagt uns – nicht aufgeben. Auch wenn etwas beim ersten oder zweiten Mal nicht gelingt, beim dritten Anlauf stehen die Chancen gut, dass es funktioniert oder vollständig wird. Die Redewendung macht also Mut, dranzubleiben. Die Zahl Drei hat wohl seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung, sie steht für Vollständigkeit & Ordnung: Anfang – Mitte – Ende. In der Religion für die Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Auch in vielen Märchen und Geschichten erscheint sie, drei Wünsche, drei Aufgaben, drei Brüder. Im Mittelalter galten Dinge oft erst nach dreimaliger Wiederholung als gültig oder bewiesen. Die Drei stand also für etwas Abgeschlossenes, Gültiges, Gelungenes. Auch hier sind wir im Wandel der Zeit. Die Redewendung gibt es seit dem Mittelalter. Damals glaubte man, dass ein einzelnes Ereignis Zufall sein kann, zwei Mal noch unsicher ist, aber drei Mal eine Regel oder Wahrheit zeigen. Heute benutzen wir es, wenn wir jemandem Mut machen wollen, dass es beim dritten Versuch endlich klappt, oder dass wir augenzwinkernd hoffen, dass es diesmal funktioniert. Oder so: „Der dritte Kaffee heute – na ja, alle guten Dinge sind drei.“

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