Richtig große Ereignisses werfen ihre Schatten voraus
Das heißt, wichtige oder bedeutende Dinge kündigen sich oft schon vorher an. Wir erkennen also erste Anzeichen, bevor das eigentliche Ereignis passiert. Vielleicht weil überall Vorbereitungen für ein großes Fest laufen. Auch große Projekte verlangen oft schon vorher viel Aufmerksamkeit. Wenn ein großes Ereignis bevorsteht, eine Hochzeit, oder eine Prüfung beginnt unser Gehirn frühzeitig damit, Erwartungen aufzubauen. Wir achten dann stärker auf Hinweise, Vorbereitungen oder Gerüchte. Psychologisch nennt man das Erwartungseffekte. Unsere Wahrnehmung richtet sich dann stärker auf alles, was mit dem erwarteten Ereignis zusammenhängt. Wir besitzen auch eine starke Fähigkeit zum Vorausdenken, wir stellen uns zukünftige Ereignisse vor und bereiten uns darauf vor. Ob durch Planung, durch unsere emotionale Vorbereitung, wie Vorfreude oder auch Angst oder natürlich auch durch unsere erhöhte Aufmerksamkeit für Signale die damit im Zusammenhang stehen. Das „Schatten vorauswerfen“ beschreibt also die mentalen Vorboten eines Ereignisses. Unser Gehirn sucht ständig nach Mustern und Vorzeichen. Wenn etwas Großes passiert, sehen wir im Nachhinein oft Hinweise, die schon vorher da waren. Vielleicht das sich unsere persönlichen Konflikte durch Spannungen ankündigen haben. Große Ereignisse erzeugen soziale Vorbereitungen. Wir reden darüber, unsere Medien berichten drüber und verschiedene Organisationen planen wahrscheinlich. Das Sprichwort beschreibt uns, dass wichtige Ereignisse selten plötzlich entstehen. Sie zeigen sich vorher durch unsere Erwartungen, durch unterschiedliche Vorzeichen und natürlich auch durch unsere Vorbereitungen sowie durch soziale Signale.
