Pläne scheitern

Unsere Pläne können scheitern und es gibt mehrere psychologische und praktische Gründe dafür. Ereignisse, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, das Wetter, Krankheiten oder wirtschaftliche Veränderungen, können manchmal unsere Pläne unmöglich machen. Wir neigen leider dazu, unsere Kontrolle über alles zu überschätzen – Illusion der Kontrolle – was unser Scheitern dann oft überraschend macht. Unsere Pläne scheitern häufig, weil sie zu ambitioniert, unklar oder nicht konkret genug sind. Sehr hilfreich ist das SMART-Prinzip – Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert – dies hilft uns, die Wahrscheinlichkeit unseres Erfolgs zu erhöhen. Fehlende Ressourcen wie Zeit, Energie, Geld oder Unterstützung können fehlen. Wir neigen dazu, Ressourcen zu unterschätzen und zu überschätzen, wie viel wir wirklich leisten können. Mangelnde Motivation oder Durchhaltevermögen brauchen wir auch um unsere Pläne umzusetzen. Anfangs ist unsere Begeisterung oft groß, doch unsere Motivation kann schwinden. Unsere Willenskraft ist begrenzt, und ohne stimmige Motivation ist ein Plan oft schwer umzusetzen. Auch emotionale und kognitive Hindernisse, unsere Angst vor Misserfolg, oder unsere negativen Denkmuster können unsere Pläne sabotieren. Unsere Selbstwirksamkeit ist oft entscheidend, denn wer an seine Fähigkeiten glaubt, bleibt eher an seinem Plan dran. Wir lernen auch durch Scheitern. Interessanterweise ist Scheitern nicht nur negativ, es zeigt Schwachstellen auf, es fördert unsere Anpassungsfähigkeit und unsere Resilienz. Wenn wir unsere Fehler als Lernchance sehen, können wir unser Scheitern für zukünftigen Erfolge nutzen. 

10. Januar 2026 - 201 mal gesehen

©Foto: Klaus
 

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