„Alles kann – nichts muss“ benutzen wir immer dann, wenn Optionen offen sind und kein Druck entstehen soll. Der Satz signalisiert unserem Gegenüber, Du darfst – aber du bist zu nichts verpflichtet. Ob bei Workshops oder auf Partys, wir dürfen bei allem mitmachen, müssen es aber nicht. In unseren Gesprächen signalisiert „Alles kann – nichts muss“, dass Grenzen respektiert werden und niemand zu etwas gedrängt wird. Auch beim Coaching, in der Therapie oder bei Seminaren ist das Motto hilfreich, die Teilnehmer dürfen sich einbringen, aber auch einfach nur zuhören. Bei der Arbeit, beim Brainstorming oder bei Projekten sind Ideen willkommen, aber nicht zwingend. Wir nutzen „Alles kann – nichts muss“ um Druck rausnehmen, damit sich die anderen freier und sicherer fühlen. Jeder entscheidet selbst, was für ihn passt. Erfahrungsgemäß trauen sich viele eher, etwas auszuprobieren, wenn nichts „muss“. Und es werden Grenzen respektiert, was besonders wichtig ist, bei sensiblen Themen oder in neuen Gruppen. Manchmal wird der Satz natürlich auch locker und humorvoll benutzt, etwa bei Einladungen „Komm vorbei – alles kann, nichts muss“, um zu zeigen, Du bist immer willkommen, egal ob Du mitmachst oder still genießt.
Alles kann – nichts muss
6. Februar 2026
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