Glück wünschen psychologisch betrachtet 

Psychologisch betrachtet kann das Wünschen von Glück aus mehreren Perspektiven absolut Sinn machen. Wenn wir jemandem Glück wünschen, signalisieren wir ihm positive Absichten und Anteilnahme. Wir alle, die anderen positive Gefühle wünschen oder schenken, stärken damit auch unsere sozialen Beziehungen, und das wirkt sich dann auf unser eigenes Wohlbefinden aus. Schon der Akt des Wünschens kann sowohl beim Wünschenden als auch beim Empfangenden positive Emotionen auslösen. Psychologisch spricht man hier von „Emotionsansteckung“, denn Freude und Optimismus übertragen sich sehr oft. Glückwünsche oder positive Wünsche können  auch unsere Erwartungen an ein gutes Ergebnis verstärken. Man nennt es auch den Placebo-Effekt für Motivation, denn wenn wir uns auf etwas Positives einstellen, handeln wir oft viel zielstrebiger und selbstbewusster. Wenn wir bewusst jemandem Glück wünschen, reflektieren wir oft über unsere eigenen Werte, Ziele und Wünsche. Das fördert natürlich Achtsamkeit, Dankbarkeit und ein positives Mindset, was nachweislich unser psychisches Wohlbefinden steigert. Also, Glück wünschen ist nicht nur nett, sondern wirkt auf mehreren Ebenen psychologisch sinnvoll, für uns selbst, für andere und für die Beziehungen zwischen uns.

1. Januar 2026 - 6 mal gesehen

   

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