Es gibt tatsächlich so viele Gründe, dankbar zu sein, auch wenn wir sie im Alltag echt leicht übersehen. Dankbarkeit muss dabei nichts Großes sein. Für manche ist es ihre Gesundheit, für andere ein sicherer Ort, ein gutes Gespräch, ihre Musik, ein freier Moment, etwas Warmes zu essen oder einfach ein ruhiger Abend. Selbst an schwierigen Tagen gibt es oft kleine Dinge, die trotzdem „gut genug“ sind. Dankbar zu sein heißt auch nicht, dass alles perfekt ist oder dass uns Probleme egal sind. Beides kann gleichzeitig existieren, sowohl Stress als auch Dankbarkeit. Dankbarkeit bedeutet eigentlich wahrzunehmen, dass nicht alles selbstverständlich ist. Viele Dinge in unserem Leben laufen so „normal“, dass wir sie kaum noch bewusst registrieren, dass wir aufwachen, atmen, gehen (davon kann ich ein Lied singen), denken können und dass es jemanden gibt, der uns zuhört oder dass es Strukturen gibt, die uns Sicherheit geben. Dankbar zu sein heißt nur, diese Dinge innerlich kurz anzuerkennen. Selbst für die grundlegenden Dinge wie unsere Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Zugang zu Essen und Wasser, Ruhe, Wärme und Schlaf dürfen wir dankbar sein. Das klingt vielleicht banal, ist es aber nicht, denn für sehr viele Menschen auf der Welt sind diese Dinge leider nicht unbedingt gegeben.
Wir dürfen dankbar sein I
18. Januar 2026
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