Wenn wir zufrieden sind mit dem, was wir haben oder wer wir sind, verspüren wir weniger inneren Druck und dadurch nicht mehr das Verlangen mehr haben zu wollen oder den Drang mehr leisten zu müssen. Das schafft Raum für Gelassenheit, die oft von uns als Teil von Wohlbefinden und Glück empfunden wird. Zufriedenheit schützt uns auch vor dem ständigen Vergleichen mit anderen, einem großen Glücks-Killer. Wer ständig meint, „mehr” zu brauchen, bleibt oft unzufrieden, selbst wenn objektiv alles gut ist. Zufriedenheit fördert auch unsere Dankbarkeit, und Dankbarkeit ist stark mit Glücksgefühlen verbunden. Wir sind mehr im Moment, statt immer in einem „irgendwann, wenn …“. Wir können zufrieden sein, aber dennoch keine intensive Freude oder Begeisterung empfinden. Denn unser Glück hat oft auch mit Lebendigkeit, Sinn und Verbindung zu tun. Manchmal brauchen wir auch Wachstum, Abenteuer, Liebe, Erfolg, Dinge, die über bloße Zufriedenheit hinausgehen. Zufriedenheit ist oft die Basis für unser Glück, doch nicht Alles. Zufriedenheit hilft uns, mit uns im Reinen zu sein. Doch für echtes, nachhaltiges Glück braucht es oft auch noch Sinn, Nähe, Bewegung und Lebendigkeit.
Zufriedenheit und Glück
6. August 2025
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