Jetzt geht es uns gut, wir fühlen uns wohl. Jetzt ist es nicht stimmig, wir akzeptieren es und beginnen es zu ändern. Jetzt herrscht Chaos in unserem Leben. Wir kämpfen nicht dagegen an, nehmen es an und suchen in Ruhe nach Lösungen. Im „Jetzt“ sein ist wichtig, weil unsere Probleme fast immer größer werden, wenn wir in der Vergangenheit sind und grübeln oder uns Sorgen um die Zukunft machen. Im „Jetzt“ haben wir Klarheit und Handlungsspielraum. Wenn für uns etwas nicht stimmig ist oder Chaos herrscht, hilft es wenig, dagegen anzukämpfen oder es zu verdrängen. Akzeptanz bedeutet nicht Resignation, sondern anzuerkennen, so ist es gerade. Erst dadurch öffnen wir uns für Veränderung, ohne unnötige Energie im Widerstand zu verlieren. Chaos ist nicht das Ende, sondern oft der Anfang von einer Neuordnung. Indem wir nicht in Panik reagieren, sondern in aller Ruhe nach Lösungen suchen, entsteht Raum für Klarheit. Denn Lösungen reifen oft leise, doch sicher nicht im Kampfmodus. Dieser Ansatz entspricht auch dem, was in manchen Therapieformen gelehrt wird. Wahrnehmen, was ist. Akzeptieren, ohne zu bewerten. Bewusst handeln, statt automatisch zu reagieren. Dies ist also ein guter Weg, weil er uns im Kontakt mit uns selbst hält, unsere Energie nicht in Widerstand verpuffen lässt und uns ermöglicht, Lösungen klarer und kreativer zu finden.
Jetzt leben wir
2. Oktober 2025
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