Natürlich sollten wir unser Wort halten, jedoch nicht blind oder um jeden Preis. Wenn wir sagen, wir machen etwas, verlassen sich andere darauf. Ohne Verlässlichkeit brechen Zusammenarbeit und auch unsere Beziehungen schnell weg. Unser Wort zu halten heißt auch, uns selbst ernst zu nehmen. Wer ständig zurückrudert, verliert nicht nur seine Glaubwürdigkeit bei anderen, sondern oft auch bei sich. Unsere Gesellschaft funktioniert, weil wir unausgesprochene Verträge einhalten, von kleinen Zusagen bis hin zu großen Versprechen. Wir sollten jedoch unser Wort nicht halten, wenn neue Informationen zeigen, dass es schädlich wäre, sowohl für uns als auch für andere. Wenn wir es unter Druck, Angst oder falschen Voraussetzungen gegeben haben. Oder das Wort halten, uns zu etwas zwingt, das klar gegen unsere Werte geht oder sich einfach die Umstände grundlegend geändert haben. Ein wichtiger Punkt ist wie wir es brechen. Das wir es rechtzeitig kommunizieren, die Verantwortung übernehmen, ehrlich erklären und wenn möglich auch eine Alternative anbieten. Unser gegebenes Wort erzeugt eine moralische Verpflichtung, auch wenn es unbequem wird.
Unser Wort halten
16. Januar 2026
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