„Es geht immer wieder weiter“ auch wenn wir manchmal glauben, dass es nicht so ist, es geht weiter. Manchmal läuft’s bei uns und manchmal nicht. Und selbst wenn es sich gerade für uns wirklich schlecht oder schmerzhaft anfühlt, ist es nicht das Ende, sondern oft nur eine bestimmte Etappe im Rhythmus von all den Veränderungen in unserem Leben. Unsere Gefühle kommen immer in Wellen. Daher sind auch schlechte Phasen echt, aber sie sind keineswegs statisch. Schmerzhaftes hat oft eine Aufgabe, es zeigt uns, wo uns etwas gerade zu viel oder zu eng ist, oder etwas verarbeitet werden muss. Weitergehen heißt dann nicht, dass wir gut drauf sein müssen. Es kann bedeuten, trotzdem einen nächsten sinnvollen Schritt zu schaffen. Eine Formulierung für den Moment, wenn es gerade zäh ist, kann uns helfen. Auch wenn wir uns nur sagen: Wir schaffen es, unser Gefühl ist da, doch die Bedeutung können wir später klären. Jetzt machen wir nur den nächsten kleinen Schritt. Wir atmen einmal langsam durch und fragen uns: „Was genau tut gerade weh?“ Dann folgt eine winzige Aktion für die nächsten Minuten. Wir können uns ein Glas Wasser holen, kurz aufräumen, duschen gehen, 5 Minuten spazieren gehen oder eine Nachricht formulieren, Hauptsache wir sind beschäftigt. Am Ende bleibt die uns Kernidee: „Es geht immer wieder“ was nicht heißt, dass alles automatisch leicht wird, sondern dass wir Wege finden, aus dem jeweiligen Tief wieder in Bewegung zu kommen. Die Bewegung kann ganz klein sein, solange sie uns in Richtung Selbstbestimmung zurückholt, dürfen wir mit uns zufrieden sein.
Es geht immer wieder weiter
13. Mai 2026
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