Frühlingssonne und Frühlingsgefühle hängen natürlich miteinander zusammen. Wenn im Frühling die Tage länger werden und mehr Sonne scheint, produziert unser Körper mehr Serotonin. Dieses Hormon verbessert unsere Stimmung, macht uns aktiver und offener gegenüber anderen Menschen. Gleichzeitig sinkt die Produktion von Melatonin, dem „Schlafhormon“. Dadurch fühlen wir uns wacher und energiegeladener. Das Sonnenlicht hilft unserem Körper, Vitamin D zu bilden. Das wirkt sich positiv auf unsere Stimmung, unsere Energie und unser allgemeines Wohlbefinden aus. Wir fühlen uns dadurch oft motivierter, nach draußen zu gehen und wieder mehr soziale Kontakte zu suchen. Der Frühling ist in der Natur eine Fortpflanzungszeit vieler Tiere. Auch beim uns Menschen kann das stärkere Licht und die veränderte Hormonlage dazu führen, dass unsere  Libido und unser romantisches Interesse leicht ansteigen. Daher kommt nämlich der Begriff „Frühlingsgefühle“. Nach dem dunklen Winter fühlen sich viele von uns im Frühling optimistischer und lebendiger. Die Wärme, die Farbenpracht, die frisch erblühen Blumen und unsere Aktivitäten draußen fördern unsere gute Laune und unsere gute Laune macht uns meistens offener für Nähe und Begegnungen.