Die Redewendung „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ beschreibt sehr starke und gegensätzliche Gefühle. Wir sagen sie, wenn jemand innerhalb kurzer Zeit sehr glücklich und anschließend sehr traurig ist oder allgemein zwischen zwei extremen Gefühlszuständen schwankt. Die Worte stammen von Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Werk Faust I. Goethe beschreibt damit die starken Gefühle, die mit der Liebe verbunden sein können. Sie kann uns einerseits überglücklich machen, andererseits aber auch tief traurig und verzweifelt. Heute verwenden wir die Redewendung meist im übertragenen Sinne. Zum Beispiel könnten wir sagen: „Er ist heute himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“, wenn sich seine Stimmung sehr stark verändert hat. Oder auch wenn bei uns gerade Freude und Enttäuschung unmittelbar aufeinanderfolgen.