Sich der Welt öffnen bedeutet für uns, innerlich bereit zu sein, Neues zuzulassen, neue Menschen, neue Erfahrungen, neue Ideen und neue Perspektiven. Wenn wir offen für andere Menschen sind, gehen wir auf Fremde zu, möchten andere Kulturen kennenlernen, und reisen. Neue Erfahrungen machen wir, wenn wir etwas wagen, etwas ausprobieren, das außerhalb unserer eigenen Komfortzone liegt. Andere Meinungen anhören, fällt auch manchmal schwer, doch wenn wir nicht sofort urteilen, sondern verstehen und lernen möchten, ist es unumgänglich. Uns selbst zeigen, unsere Gefühle, unsere Gedanken und unsere Träume ehrlich ausdrücken, das braucht manchmal Mut, doch es gehört dazu. Wir müssen auch Veränderung akzeptieren, statt uns aus Angst zurückzuziehen. Es geht hier also weniger um eine einzelne Handlung, sondern eher um eine Haltung. Neugier statt Angst, Verbindung statt Abschottung. Ganz praktisch im Alltag bedeutet „sich der Welt öffnen“ nicht etwas Großes oder Dramatisches sondern, dass wir einfach kleine, bewusste Schritte machen. Wir können einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, ein neues Gericht probieren oder mal ein Buch lesen, das wir sonst nicht wählen würden. Wir können auch mal versuchen unsere Gespräche anders zu führen. Statt sofort zu antworten könnten wir sagen – Erzähl mir mehr. Oder keine Floskeln nutzen, sondern eine ehrliche Frage stellen, die uns wirklich interessiert. Wir dürfen auch bei anderen Meinungen neugierig bleiben. Auch bei so kleine Dinge wie jemanden anlächeln oder ein echtes Kompliment machen öffnen wir uns. Unsere eigenen Gedanken teilen indem wir sagen, was wir wirklich denken und das natürlich freundlich und ehrlich. Zu einem Fehler stehen und auch um Hilfe bitten gehört dazu. Uns öffnen heißt also auch, dass wir uns ein bisschen verletzlich zeigen. Was wir auch machen können, wenn wir uns der Welt öffnen, einfach nur öfter „Ja“ sagen als automatisch „Nein“.
Sich der Welt öffnen
24. Februar 2026
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