Der erste Eindruck ist wichtig, weil er oft unbewusst und sehr schnell entsteht, innerhalb weniger Sekunden. Wir beurteilen andere anhand von äußeren Signalen wie Körpersprache, Mimik, Stimme, Kleidung oder Auftreten. Dieser erste Eindruck beeinflusst, wie wir jemanden einschätzen, ob wir ihn als sympathisch, vertrauenswürdig, kompetent oder unsicher wahrnehmen. Unser Gehirn arbeitet mit Abkürzungen, um Situationen und Personen rasch einzuordnen. Das hilft uns, uns im sozialen Alltag zurechtzufinden. Ein einmal gefasster Eindruck verfestigt sich schnell. Er ist schwer korrigierbar. Selbst wenn später neue Informationen hinzukommen, bleibt das erste Bild oft im Hintergrund wirksam. Der erste Eindruck kann bestimmen, ob jemand offen für einen weiteren Kontakt ist oder ob wir ihn auf Distanz halten. Es spielt dabei keine Rolle ob es im Privatleben, im Beruf oder im Verkaufsgespräch ist. In unseren Bewerbungsgesprächen, beim Networking oder im Kundenkontakt kann ein positiver erster Eindruck Türen öffnen, so wie ein negativer sie schließen kann. Natürlich ist ein erster Eindruck nicht immer objektiv oder gerecht. Er basiert oft auf Vorurteilen, Erfahrungen und kulturellen Prägungen. Deshalb lohnt es sich für uns, uns dieser Mechanismen bewusst zu sein, sowohl im eigenen Verhalten als auch im Umgang mit anderen.
Unser erster Eindruck
28. September 2025
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