Wenn es uns seelisch nicht so gut geht, kann etwas Süßes uns tatsächlich helfen, dass wir uns ein wenig besser fühlen. Süßer Geschmack, der Genuss vom Süßen oder Essen, das wir gerne mögen, können in unserem Gehirn ein Gefühl von Belohnung und Wohlbefinden auslösen. Dieser Effekt ist allerdings meistens leider nur vorübergehend.
Doch wir müssen nicht unbedingt Schokolade, Kuchen oder eine andere Süßigkeit essen. Auch Obst kann diesen kleinen „Seelentröster“-Effekt haben – zum Beispiel eine Banane, Weintrauben, Beeren oder ein süßer Apfel. Obst bietet uns den zusätzlichen Vorteil, dass es uns neben dem süßen Geschmack auch Flüssigkeit, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe liefert.
Wir können also durchaus sagen, bei einem kurzfristigen seelischen Tief kann uns etwas Süßes – natürlich auch Obst – kurzfristig richtig guttun. Nicht allein der Zucker entscheidet darüber, ob wir uns besser fühlen; auch unser Genuss, die momentane Situation und unsere persönliche Verbindung mit dem Essen spielen eine Rolle. Und wenn die seelische Belastung stärker ist oder länger anhält, kann etwas Süßes zwar ein kleiner Moment des Trostes für uns sein, ersetzt aber keine anderen Formen von Unterstützung und Erholung.
Da der Effekt meistens sehr kurzzeitig ist, könnten wir zusätzlich etwas Warmes trinken oder eine kleine Mahlzeit essen. Oder wir gehen kurz raus und bewegen uns. Es ist auch super gut mit jemandem zu reden, bei dem wir uns wohlfühlen. Wir können auch Musik hören oder etwas Vertrautes anschauen, wir dürfen uns, in dieser Situation, bewusst eine kleine angenehme Sache gönnen – auch etwas Süßes.