Sich völlig neuen Zielen zuwenden, etwas gänzlich Neues wagen, sich von Unbekanntem anlocken lassen, auch wenn es gefährlich werden kann. „Auf zu neuen Ufern” ist ein klassischer Spruch, der sinnbildlich für einen Neuanfang, einen Aufbruch oder für eine Veränderung steht. Auch wenn er vielleicht alt klingt, hat er heute doch nichts an Bedeutung verloren wir können ihn sehr gut in die heutige Zeit übersetzen und interpretieren. Bei einem Karrierewechsel oder einem Jobneustart könnten wir sagen: „Ich verlasse meinen alten Job und starte in einer neuen Branche“ – auf zu neuen Ufern! Wir haben den Mut zur Veränderung, auch wenn noch etwas Unsicherheit besteht. Für die permanente technologische Entwicklungen sollten wir offen sein und könnten sagen: „Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt – auf zu neuen Ufern (der Innovation).“ Hier steht der Spruch für das mutige Erforschen unbekannter digitaler Möglichkeiten. Auch unsere persönliche Entwicklung, unsere Selbstfindung ist betroffen. „Nach Jahren im Hamsterrad nehme ich mir eine Auszeit, reise und finde zu mir – auf zu neuen Ufern.“ Sinnbildlich steht dies hier für unsere innere Veränderung oder unser spirituelles Wachstum. Vor dem gesellschaftlichen Wandel macht der Spruch selbstverständlich auch nicht halt. Es könnte etwa so heißen: „Mit neuen Ideen und mehr Nachhaltigkeit in eine bessere Zukunft – auf zu neuen Ufern als Gesellschaft.“ Unser Aufbruch in eine gerechtere und/oder umweltfreundlichere Welt. Natürlich dürfen wir auch die Migration oder das Auswandern nicht vergessen. „Ich verlasse Deutschland und starte ein neues Leben in Kanada – auf zu neuen Ufern.“ Der Spruch passt sowohl wörtlich als auch sinnbildlich für einen Umzug in ein neues Land. Also „Auf zu neuen Ufern“ forciert heute Altes los zu lassen um Platz für Neues zu schaffen. Es ist für uns natürlich nicht immer leicht, vertraute Wege zu verlassen, doch unser Wachstum beginnt genau da, wo unsere Komfort endet.
Auf zu neuen Ufern
14. Juli 2025
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